Kabel Internet, VDSL & Co dank Charles Kao
Auch wenn sich Fiber (Glasfaser) to the Home bei uns noch nicht durchgesetzt hat, viele nutzen die Glasfasertechnik schon indirekt zum Surfen. Das merkt zwar kaum jemand, da bisher nur selten die Glasfaser bis in die Wohnung reicht. Die Anbieter nutzen aber schon kräftig die Glasfaser zum Datentransport. Und dies wäre ohne Charles Kaos Forschung heute wohl nicht so einfach möglich.
Dabei ist es egal, ob es sich um das klassische Festnetz oder um das Kabel Netz handelt. Im so genannten Backbone nutzen die Anbieter – egal ob (V)DSL oder Kabel Internet – schon vielfach den optischen Übertragungsweg für unsere Daten. Ein Übertragungsweg, den der diesjährige Nobelpreisgewinner Charles Kao durch seine Forschung erst möglich machte.
Wie so häufig wurde der Grundstein von Kao aber nicht erst vor ein paar Jahren gelegt, er geht bis in die 1960er Jahre zurück. Bereits 1966 schaffte es Kao, soweit bekannt, als erster Lichtsignale per Glasfaserleitung über eine weite Distanz zu übertragen. Es soll darüber hinaus sogar sein Verdienst sein, dass die industrielle Herstellung von Glasfaserkabeln erst möglich wurde. Dafür hat Kao kürzlich auch den Nobelpreis erhalten.
(Hier gibt es übrigens noch sehr interessante Infos über Kao und über seine Arbeit)
Wir profitieren aber nicht nur bei Kabel Internet und VDSL von Kaos Werk, auch beim einfachen Telefonieren hat die Glasfaser ihren Anteil an günstigen Preisen - auch ohne DSL Telefonie. Hinzu kommt noch der Nutzen in Computernetzwerken usw. Bis der Glasfaseranschluss bei uns in die Wohnung kommt wird es wohl noch dauern, in anderen Ländern – wie Japan beispielsweise – sieht es hingegen vielfach schon anders aus…
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