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Geiz beim Glasfaser Ausbau trotz Breitband Initiative

am 06.10.2009 veröffentlicht unter Allgemein, FTTX

Stefan Heng ist Senior Economist bei DB Reserach. Bereits in der am 30.08.2005 erschienenen Ausgabe „Breitband: Europa braucht mehr als DSL“ aus der Reihe E-conomics wies er TK-Experte der DB Reserach auf den Nachholbedarf gegenüber Ländern wie Japan und Südkorea in Sachen Glasfaserausbau insbesondere in Deutschland und Frankreich hin. Auf die deutsche Politik scheint dies bisher wenig Eindruck gemacht zu haben.

Bereits vor knapp 4 Jahren hat der Senior Economist Stefan Heng bei DB Reserach in der Ausgabe „Breitband: Europa braucht mehr als DSL“ aus der Reihe E-conomics auf den Nachholbedarf Europas in Sachen Breitband hingewiesen. Doch während beispielsweise Frankreich in die Infrastruktur investiert hat, wurde das Thema in Deutschland bisher stiefmütterlich behandelt.

Laut einer aktuellen Studie der Unternehmensberatung Booz & Co hinkt der Breitband-Standort Deutschland international hinterher. Der Studie zufolge ist Deutschland im internationalen Vergleich noch nicht mal unter den Top 15-Ländern. Kaum verwunderlich, so liegen die staatlichen Investitionen für den Netzwerkausbau - nach den Daten von Booz & Co - bei den Australiern um die 1500 Euro pro Kopf und in Singapur bei ca. 116 Euro pro Kopf.

Die Bundesregierung hat in Deutschland gerade mal 1,50 Euro pro Kopf für den Breitband-Ausbau übrig. Da investieren selbst Portugal oder Griechenland mehr Fördergelder in den Breitbandausbau als Deutschland. Die beiden Länder stecken jeweils mehr als 750 Mio. Euro in den Ausbau, das sind rund fünfmal so viel öffentliche Fördergelder wie in Deutschland.

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